11.06.2009 |
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Kündigungsschutz für Datschennutzer endet 2015
Noch gibt es im Osten fast eine halbe Million Pächter, die ihr Haus auf fremdem Grund gebaut haben. Wie geht es für sie weiter? SUPERillu befragte dazu Peter Ohm, Präsident des Verbandes Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN) in Berlin. Von Christiane Dombrowski
Trügt der Schein oder ist beim Thema »Datsche« Ruhe eingekehrt? Der Schein trügt. Die Probleme haben sich nur verlagert. Waren es früher vor allem Auseinandersetzungen um Pachterhöhungen, geht es jetzt mehr um Probleme, die entstehen, weil viele Menschen aus Alters- und Gesundheitsgründen ihre Datschen aufgeben. Deshalb wird häufiger der Streit um Entschädigungen geführt. Denn die kann man verlangen, weil sich der Wert der Grundstücke erhöht hat - durch die auf diesem Boden errichteten Häuschen, die Anpflanzungen usw. Die Nachfrage nach Datschen aber ist geblieben, vor allem in der Umgebung großer Städte. Hier rücken junge Familien nach. Es gibt allerdings noch keine sichere Rechtsgrundlage dafür, daß diese neuen Pächter das Leben auf der Datsche über längere Zeit ungestört genießen können.
